Gartenwasserzähler

Gießwasser wird kein Abwasser – wie melde ich es richtig?

Wer Frischwasser bezieht und dieses in seinem Garten vergießt, möchte dafür kein Schmutzwasserentgelt bezahlen. Um dies nachzuweisen, muss die abzuziehende Menge gemessen werden.

Wie geht das?

Sie bauen an einem geeigneten Ort einen privaten Wasserzähler ein. Dazu beachten Sie bitte die Hinweise auf unserem Merkblatt und dokumentieren den Einbau auf dem Einbauprotokoll. Der Wasserzähler muss geeicht sein. Das bedeutet, nach Ablauf der Eichfrist ist dieser erneut zu eichen oder zu wechseln. Den Wechsel teilen Sie uns bitte durch Einreichung des Wechselprotokolls mit. Wichtig: Nur nachweislich geeichte Zähler werden für die Absetzung von der Schmutzwassermenge anerkannt. Eine rückwirkende Anerkennung ist nicht möglich.

Wo steht das?

Die Rechtsgrundlage finden Sie in unseren AEB (§ 9) und im Mess- und Eichgesetz bzw. der einschlägigen Verordnung.

Wird der Zähler vom AZV Parthe abgenommen und verplombt?

Der Zähler wird nach Ersteinbau durch den AZV Parthe abgenommen. Dies geschieht durch Abnahme vor Ort oder durch Prüfung der eingereichten Unterlagen. Es wird eine Verwaltungsgebühr gemäß Verwaltungskostensatzung erhoben.

Der Zähler wird durch den AZV Parthe nicht verplombt, so dass dieser bei Frostgefahr erforderlichenfalls abgebaut werden kann.

Wohin sende ich die Protokolle?

Sie können dem AZV Parthe die Protokolle mit den entsprechenden Nachweisen per Post oder per Mail (zaehler@azv-parthe.de) senden.